Meist unbemerkt und unwissentlich werden die Quaggamuscheln oder deren Larven mittels Booten (angeheftet am Bootsrumpf) durch Übersetzung in anderes Gewässer verbreitet. Auch durch Verschleppung mit Wassersportausrüstungen, wie z. B.  Angelgeräte, Stiefel oder Tauchausrüstungen kann eine Ausbreitung erfolgen. Einmal in einem neuen Gewässer angelangt, ist eine Ausbreitung – sofern die Lebensbedingungen für Fortpflanzung und Entwicklung geeignet sind, kaum mehr zu bremsen.

  • Helfen Sie mit, indem Sie Ihr Wassersportgerät vorab gründlich reinigen und an besonders schwer zugänglichen Stellen auf Rückstände von Schmutz oder Pflanzenteilen befreien.
  • Trocknen Sie ihr Boot und ihre Ausrüstung wenigstens vier Tage lang, bevor Sie damit wieder in Kärntner Gewässer kommen.

Das Kärntner Institut für Seenforschung bittet die Bevölkerung bzw. die Besucher, die im Informationsblatt angeführten Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um der Einwanderung bzw. der Verbreitung der Quaggamuschel in unseren Seen entgegenzuwirken.

Vorsichtsmaßnahmen sowie Information zur Quaggamuschel

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Land- und Fortwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft.

Die Quaggamuschel – eine gebietsfremde Art breitet sich im Bodensee aus (bml.gv.at)